Æmopunk
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 © by Luftschiffharry

... das alles ist just for fun. Entweder man mag es ... oder auch nicht. Ob das Kunst ist, überlasse ich der Beurteilung von anderen. Die Farb-Verformungen (sprich das Morphing) der Bilder werden mit dem Computer gemacht ... mit verschiedenen Bildbearbeitungsprogrammen. Im Prinzip verändere ich nur die Farben ... per Schieberegler (Gradationskurven) und mit Hilfe von ein paar Spezialeffekten ... und das alles ein bißchen kombiniert. Vom Prinzip her kann man das auch mit Photoshop (und ähnlichen Programmen wie GIMP machen ... ist nur eine Frage der (komfortablen) Handhabung. Insgesamt alles Übungssache. Dazu braucht man aber kein Kunst- oder Informatik-Studium, ... allenfalls ein bißchen Nase, Gespür - und Möge.. es dient mehr meiner eigenen Unterhaltung denn soll es ernsthafte Kunst sein. Also nicht allzu streng sehen oder gar etwas hinein-philosophieren. Es ist im Grunde wertfrei, auch wenn meine Motive vorwiegend aus der Luft- und Seefahrt kommen. Da kombiniere ich nur vorhandenes Basismaterial mit einer rein privaten Vorliebe für Luftschiffe und Dampfer.   








Meine Seiten beschäftigen sich mit Morphing, mit Motiven vorwiegend aus der Luftfahrt und Seefahrt. Die Art von Verfremdung, die ich betreibe, ist gewissermaßen neu, entfernt sich durchaus markant von der Definition der Wikipedia. Das heißt, bei mir werden Bilder verfremdet (das war mein ursprünglicher Fachbegriff)*2, mit einem anderen Blickwinkel gezeigt. Das kann das Farbspektrum betreffen aber manchmal auch nur den Blickwinkel. Meine Arbeiten setzen u.a an dem Umstand an, dass die allermeisten Bilder aufgrund des Alters monochrom sind, keine Farbinformation haben ... die füge ich nachträglich hinzu. Das Bild in der Motorengondel vermittelt also einen Eindruck wie es tatsächlich dort ausgesehen haben könnte: mit braun gestrichenen Motorenteilen und schummriger Beleuchtung. Die Bilder auf page 3 wie der Merchant man oder A Night Raid by Scottish Troops on the Western Front sind nicht einfach nur Fotos. Jeder Fotograf mit Berufsehre, Können und Verstand würde so ein Bild ohne Zögern in die Tonne werfen, löschen.
        Und darum geht es hier. Die Bilder sind technisch oft so schlecht, so deformiert*1, dass sie eine ganz eine neue Sichtweise erzwingen. Nicht das glatte, das Perfekte ist interessant, sondern immer wieder das Gegenteil. Mal wieder ein blödes Beispiel: für mich sind die perfekt aussehende Frauen (die aus der in der Mitte des Playboy, denen jede Unebenheit per Bildbearbeitung wegretuschiert wurde) schon seit Jahrzehnten ziemlich uninteressant bis langweilig. So ist das auch mit Bildern allgemein. Ein Bild muss eine Geschichte erzählen, der Herstellungs-Prozess muss irgendwie sichtbar sein. Damit meine ich nicht gestellte (oder wohlwollend formuliert) komponierte Bilder, sondern Bilder (egal in welcher Technik) wo es auch nach dem siebten Blick noch etwas zu entdecken gibt. Das Gondelbild mag wie ein Foto aussehen  … aber wie immer hat alles mindestens zwei Seiten, Vor- wie auch Nachteile. Diese Spielereien sind so nebenher entstanden und dienten ursprünglich einem technischen Zweck: Strukturen durch Falschfarben sichtbar zu machen. Auf dem Weg dorthin fiel mir dann auf, daß dieses Morphen auch ästhetische Aspekte hat. Manche Bilder, die technisch sogar als vermurkst / misslungen zu bezeichnen sind, bekommen nun ganz andere Dimensionen, werden plötzlich sehenswert. So wie man in der Schwarz-Weiss-Fotografie nach anderen Grundsätzen arbeitet als in der Farbfotografie, so gelten auch hier andere Maßstäbe. Kunst ist eine Sache an der sich die Geister scheiden. Geschmack hat man ... oder hat man nicht (sagt der Volksmund). Den einen berührt es, den anderen überhaupt nicht - und alles dazwischen. Das gilt für das Essen, die entsprechende Kultur dazu und für viele andere Dinge, unter anderem für den Bereich Kunst (abbildende und bildende Kunst). Meine Murkeleien (wie ich mitunter etwas salopp sage) sollen kein Bild ersetzen, sondern nur Details hervorheben, betonen oder übergewichge in ihrer Wucht mindern. Und die Frage "besser oder nicht" stellt sich gar nicht. Der Zweck kann ein technischer sein (neue Sicht auf Strukturen), aber auch ein rein künstlerischer. Selbiger ist wieder ein geschmacklicher ... und über Geschmack lässt sich bekanntlich unendlich bis gar nicht streiten. Ich hoffe, ich konnte meine Intenonen klar machen. Ich wollte Ihnen aber auch zeigen, dass an mich übermielte Bilder auch etwas auslösen ... und nicht etwa nur abgespeichert oder gar gelöscht werden. Ich arbeite damit und gebe das Ergebnis der Arbeit (Recherche und mehr) an meine Freunde weiter ... und gebe so natürlich dem ursprünglichen Geber sprich Iniator ein Feedback. Nicht mehr und nicht weniger.

*1    in der Praxis ist es vielfach so, dass sich die guten, technisch korrekten Bilder schlecht verformen lassen ... 
        während die schlechten Fotos sich da geradezu willig erweisen.  
*2    meine Freundin Elisabeth Austria, eine kunstinnige Kennerin, argumentierte, dass Æmopunk kein Genre-Name sein kann ... 
        der müsse auf -ismus enden. (siehe die nachfolgend zusammengefaßte Diskussion::

Aero Morphing Punk
Æmopunkmus muss es heißen, sonst denkt man an Musik. Du hast doch einen neuen Kunststil in der Malerei kreiert, nein, in der gestaltenden Ausdrucksform, und da muss ein mus dahinter stehen, Impressionismus, Expressionismus, Kubismus, Surrealismus. Ich würde eher Aeropunkmus daraus machen. Luftschiffharry hat mit Air oder Aero zu tun. - Liebe Elisabeth, sprachlich hast Du mit Deinem Vorschlag Æmopunkmus sicher recht. Frei nach der Aussage „Harry goes Warhol“ kommt die naheliegende Frage: heisst es auch Warholismus ? - Warholismus gibt es nicht, man nennt einen Kunststil nie nach dem Künstler sondern nach dem was er ausdrückt. - Es ist für mich allerdings auch ein schlechter (menschlicher) Stil die eigene Leistung und den eigenen (künstlerischen) Ausdruckstil zu bewerten, zu bezeichnen. Sollen also andere den Murkelkram vom Luftschifharry in Schubladen einsortieren. Hätte man Andy Warhol zu seinen Lebzeiten (und vor allem in den jüngeren Jahren) befragt wie denn sein Stil heisse, wäre er wohl auch etwas ratlos gewesen. Dazu kommt natürlich auch noch die Erfahrung, dass viele Künstler in Perioden arbeiten, die ihren Werken einen bestimmten Trend geben. Wie auch immer - Logik ist, wenn man trotzdem um die Ecke denken muss. Diese Murkelei stammt aus einer anderen Dimension, aus einem Parallel-Universum. Da wo auch der Steampunk, der Cyberpunk und der Dieselpunk eine geduldete Koexistenz haben. Und in dieser Spezialblase der alternativen Gedankenwelten saust auch der Æmopunk um virtuelle Systeme, um Darth Vader´sche Dunkelwelten. Also kein mus am Ende, sondern nur leichter, entspannter Æronischer Morph mit ein bißchen Punk.






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